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Oberlausitz-Bilder  Sehenswertes

Spezial - ausgwählte Themen zur Oberlausitz

Feste, Ereignisse, Sehenswertes, Historisches

Hier finden Sie Bilder und Infos über Sehenswertes und Interessantes in der Oberlausitz.

Eisenbahnen

Eisenbahnen in der Oberlausitz

Eisenbahnen in der Oberlausitz

Für Eisenbahnfreunde hat die Oberlausitz einiges zu bieten. Neben eindrucksvollen Streckenführungen die mit zahlreichen Viadukten die Täler der Oberlausitz überqueren, gibt es einige Traditionsbahnen, die noch einen regelmäßigen Fahrbetrieb unterhalten.

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Berglandschaft

Berge in der Oberlausitz

Oberlausitzer Berge

Die Oberlausitzer Berge, das sind sanfte Hügel, weit auseinander stehenden Bergkuppen, langgezogene Bergrücken, breite Täler und schroffe Granit- und Sandsteinfelsen.

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Lückendorfer Bergrennen

im Zittauer Gebirge, Oberlausitz

Lückendorfer Bergrennen

Das Lückendorfer Bergrennen gibt es mit mehreren größeren Unterbrechungen bereits seit 1923. Im Jahr 2000 wurde dieser traditionsreiche Wettbewerb wiederbelebt. Seitdem gehen jedes Jahr im August Motorräder und Automobile in verschiedenen Kategorien an den Start.

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Tag der Sachsen 2005

in Weißwasser

Tag der Sachsen 2005

Rund 280.000 Gäste kamen zum 14. „Tag der Sachsen” nach Weißwasser. Einer der Höhepunkte war der von ca. 6000 Teilnehmern gestaltete große Festumzug am Sonntag.

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Geschichte der Oberlausitz

historische Besonderheiten

Die Oberlausitz ist eine Region, die durch ihre ganz besondere historische Entwicklung entstanden ist.

In Ur- und Frühgeschichte durchstreiften verschiedene Völker das Territorium der Oberlausitz. Germanische Stämme ließen das Gebiet nach der großen Völkerwanderung leer zurück. Im 6. Jahrhundert begann dann die Neubesiedlung, die für die weitere Entwicklung prägend sein sollte.

Den Anfang machten slawische Stämme, die sich im fruchtbaren Gebiet zwischen Löbau und Kamenz um das heutige Bautzen ansiedelten. Kleinere Ansiedlungen gab es auch im Raum um das heutige Görlitz und Zittau. Viele Ortsnamen erinnern an den slawischen Ursprung.

Bis ins 10. Jahrhundert war die Region immer wieder durch die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Polen und Deutschen heimgesucht worden. Erst durch den Bautzner Frieden von 1031 gehörte das Gebiet dauerhaft zu Deutschland.

Im 12. Jahrhundert gab es aufgrund der Bevölkerungsentwicklung in Europa eine erneute Besiedlungswelle, die erst im späten Mittelalter endete. Man begann neues Ackerland zu gewinnen, bisher unbewohnte Gebiete wurden besiedelt.

Neben neuen Dörfern entstanden erste Städte, die aus den Kaufmannssiedlungen entlang der von West nach Ost führenden großen Handelsstraße via regia entstanden. Die Städte Kamenz, Bautzen, Görlitz und Lauban sind hierfür ein Beleg.

Als Ende des 12. Jahrhunderts der Zustrom deutscher Siedler nachließ, gab es in der Oberlausitz neben einem Gebiet mit rein sorbischer Bevölkerung, deutschstämmige Regionen und Gebiete mit Mischbevölkerung.

Im 11. - 13. Jahrhundert befand sich die Oberlausitz im Machtbereich häufig wechselnder Herrscher , die jedoch keinen Einfluss auf die inneren Verhältnisse des Landes nahmen. Nur so konnte sich eine Ordnung herausbilden, die auf dem Adel und dem Bürgertum der großen Städte beruhte.

Da der Adel jedoch das Bürgertum beim Handelsverkehr häufig behinderte, fanden sich 1346 die unter Einfluss des böhmischen Königs stehenden Städte Kamenz, Bautzen, Löbau, Görlitz, Zittau und Lauban zum Sechsstädtebund zusammen.

Ab dieser Zeit hatten die Städte als Ersatz für den nicht vorhandenen Landesherren die staatlichen Aufgaben übernommen.

Die Oberlausitz war also kein Staat, sondern nur eine Art Hoheitsgebiet, das später in den kursächsischen Staat eingegliedert wurde, der dessen Eigenheit voll anerkannte und keinen Einfluss auf die vorhandenen Verhältnisse nahm. Die besondere Entwicklung der Oberlausitz wirkte sich positiv auf das Leben des sorbischen Volkes aus. Die in den Jahrhunderten gewachsene Einheit ermöglichte ein Nebeneinander von deutschen und sorbischen Menschen.

Im 18. Jahrhundert dehnte sich Preußen durch Kriege ständig aus. Durch die Vereinnahmung von Schlesien war Preußen plötzlich ein Nachbarland der Oberlausitz geworden. Nächstes Ziel von König Friedrich II. von Preußen war, das Kurfürstentum Sachsen einzuverleiben. Im Zuge der Befreiungskriege gegen Napoleon konnte dieser Plan zumindest Teilweise umgesetzt werden.

1815 musste Sachsen die Hälfte seines Landes an Preußen abtreten, wovon auch die Oberlausitz betroffen war.

Fortan gab es einen sächsischen und einen preußischen Teil der Oberlausitz. Das Territorium im preußischen Teil wurde dem niederschlesischen Kreis Liegnitz zugeordnet.

Bestimmte gemeinsame Einrichtungen, wie die 1779 gegründete Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften, blieben jedoch erhalten. Mancher Orts versuchte man durch eine Ergänzung zum Ortsnamen auf die ehemalige Verbindung zur Oberlausitz hinzuweisen.

Nach Zusammenbruch des Deutschen Reiches wurde die Ostgrenze entlang der Oder und Neiße gezogen. Der Teil der Oberlausitz, der sich östlich der Neiße befand kam zu Polen. Der größte Teil der Oberlausitz konnte jedoch in sächsische Verwaltung übernommen werden.

Durch die Verwaltungsreform der DDR von 1952 wurde noch mal alles umgekrempelt und die Gebiete um Senftenberg, Hoyerswerda, Weißwasser dem nördlich gelegenen Bezirk Cottbus zugeordnet.

Seit 1990 ist jedoch die Einheit des größten Teils der Oberlausitz im Freistaat Sachen wieder hergestellt.

 

 

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letzte Aktualisierung: 07.09.2010

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