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Besuchen und erleben Sie die abwechslungsreiche Landschaft und mannigfaltige Natur. Hier gibt es riesige Wälder neben ausgedehnten Teich- und Heidelandschaften.
Sonnenuhr in Ebersbach
Sie können ausgibige Radtouren machen, reiten oder endlos wandern. Die Berge der Oberlausitz reichen bis auf 790 m hinauf und sind auch im Winter ein Erlebnis.
Klettern Sie in den bizarren Felsen des Zittauer Gebirges oder besuchen Sie die bergige Region des Oberlausitzer Berglandes mit den typischen Umgebindehäusern.
Bummeln Sie durch die historischen Altstädte von Görlitz, Bautzen oder Zittau und genießen Sie deren mittelalterliches Flair. Hier gibt es zahlreiche Museen, historische Stätten und viel Interessantes zu sehen.
Oder besuchen Sie eine der berühmten Sehenswürdigkeiten, wie den Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau oder das Barockschloss Rammenau.
Mit Oberlausitz-Bilder können Sie sich vorab ein Bild von der Urlaubs- und Ferienregion Oberlausitz-Niederschlesien machen.
Der Park in Kromlau ist besonders im Mai zur Rhododendren- und Azaleenblüte eine Augenweide. Eine Stippvisite könnte man auch gleichzeitig mit einem Besuch des Fürst-Pückler-Parks in Bad Muskau verbinden.
Die interessante 1000 Jahre alte Stadt im Zentrum der Oberlausitz. Genau wie in Görlitz, konnte hier vieles vom Flair der Vergangenheit bewahrt werde.
Rein geographisch umfasst die Oberlausitz heute die Landkreise Bautzen und Görlitz.
Auf einer Fläche von etwa 4.496,7 km² leben ca. 630.900 Menschen, was einer Bevölkerungsdichte von 140 Einwohner/km² (Sachsen 231 Ew/km²) entspricht. [1] Größte Stadt der Region ist mit rund 56.700 Einwohnern Görlitz.

Das Gebiet der Oberlausitz besteht aus 94 Landgemeinden und 30 Städten. Die Region grenzt im Osten entlang der Neiße an Polen, im Süden an Tschechien und im Norden an das Bundesland Brandenburg. Westliche Nachbarkreise sind die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Meißen sowie die Stadt Dresden.
In manchen Gegenden der Oberlausitz gibt es eine historisch bedingte Zweisprachigkeit, die mit der ursprünglichen slawischen Besiedlung des Gebietes im Zusammenhang steht. Neben der deutschen Sprache wird die Slawische Sprache der Sorben gesprochen. Als Reisender erkennt man dies an der zweisprachigen Orts- und Straßenschilderung.
Insgesamt leben etwa 60.000 Angehörige dieses slawischen Volkes in der Nieder- und Oberlausitz.
Der Name „Lausitz” ist slawischen Ursprungs und bedeutet so viel wie Wasserloch oder Wasserpfütze.
[1] Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Statistik 31.12.2006, http://www.statistik.sachsen.de
Die Region der Oberlausitz ist landschaftlich mannigfaltig gegliedert und steigt von Norden her bis auf Höhen von über 750 m an.

Die Muskauer Heide befindet sich im Norden der Oberlausitz und ist das größte Binnendünengebiet Deutschlands. Sie ist eine flachwellige Talsandfläche, die nur wenige Meter höher als das sich südlich anschliessende Teichgebiet ist.
Es handelt sich um Strich- und Parabeldünen mit einer relativen Höhe von bis zu 25 m.
Das Oberlausitzer Heide und Teichgebiet hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 20 km und eine Ost-Westausdehnung von etwa 60 km. Neben Siedlungen und Agrarflächen sind hier auch ausgedehnte Teich- und Waldflächen vorzufinden.
Der Heide- und Teichlandschaft schließen sich im Süden die Oberlausitzer Gefilde an, die in das Mittelgebirgsvorland bzw. Hügelland übergehen. Die Gefildelandschaft ist in der Nord-Südausdehnung ca. 20 km breit und im Westen durch die Bergrücken zwischen Elstra und Kamenz begrenzt, im Osten vom Löbauer Wasser. Sie besteht aus welligen und teilweise dicht zerschnittenen Platten, die eine Höhe zwischen 170 m und 200 m aufweisen. Die Gefielde sind das Oberlausitzer Altsiedlerland mit Bautzen als Mittelpunkt.

Das Oberlausitzer Bergland ist ein kleines Mittelgebirge, das vorwiegend aus Graniten besteht und Höhen bis ca. 580 m erreicht. Charakteristisch sind die langen von West nach Ost verlaufenden hintereinanderliegenden Bergrücken, die im Westen und Osten zu einzelnen Bergkuppen oder Vorbergzonen auflockern. Zwischen den Bergrücken liegen in breiten muldenartigen Tälern einige größere Ortschaften.
Im Östlichen Teil der Oberlausitz beginnt mit der Höhe der Königshainer Berge das Oberlausitzer Hügelland. Es reicht im Osten bis an die Neiße, im Süden bis ans Zittauer Gebirge und wird im Westen von den Oberlausitzer Gefilden und dem Lausitzer Bergland eingegrenzt. Es handelt sich um eine von Norden nach Süden allmähliche ansteigende Landschaft, die durch weit auseinanderstehende Berg(Hügel)kuppen gekennzeichnet ist, die Höhen zwischen 300 m und 450 m erreichen.
Zittauer Gebirge - Blick vom Töpfer
Im westlichen Teil der Oberlausitz erstreckt sich ein Hügelgebiet mit ähnlichen Charakter zwischen Pulsnitz, Burkau, Elstra und Kamenz.
Das Zittauer Gebirge hebt sich deutlich vom übrigen Gebiet der Oberlausitz ab. Es erstreckt sich etwa 20 km in nordwest-südöstlicher Richtung und nimmt kaum mehr als 50 km2 ein. In allen Teilen reich bewaldet, ist es gekennzeichnet durch steilwandige, zerklüftete Sandsteinfelsen. Die höchsten Gipfel erreichen mit Lausche 793 m und Hochwald 749 m.
letzte Aktualisierung: 02.09.2010
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